Die Vereinbarung kann in jeder Sprache geschrieben werden; Eine deutsche Übersetzung ist jedoch auf jeden Fall erforderlich, wenn Streitigkeiten vor Gericht gebracht werden. Bei der Gestaltung eines individuellen Arbeitsvertrages müssen sich die Parteien an folgende Bedingungen halten: Die gesetzliche Kündigungsfrist für Arbeitnehmer beträgt vier Wochen vor dem 15. oder dem letzten Tag des nächsten Monats. Die gesetzliche Kündigungsfrist für Arbeitgeber hängt davon ab, wie lange der zu gekündigte Arbeitnehmer für das Unternehmen gearbeitet hat. Für sechs Stunden Arbeitszeit sind Pausen von insgesamt 30 Minuten zu gewähren; für neun Stunden Arbeitszeit muss die Gesamtpausenzeit 45 Minuten betragen. Jede einzelne Pause muss mindestens 15 Minuten lang sein. Die tägliche Ruhezeit zwischen dem Ende der Arbeit und dem Beginn der Arbeit am nächsten Tag beträgt elf Stunden. Das deutsche Arbeitsrecht schreibt vor, dass Arbeitnehmer Anspruch auf vier Wochen Urlaub haben, in denen ihre Löhne/Gehälter weiterhin gezahlt werden. Einige Tarifverträge sehen Urlaubsansprüche von bis zu sechs Wochen vor. Der Arbeitsvertrag sollte die wesentlichen Beschäftigungsbedingungen festlegen: Die Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden pro Tag und 48 Stunden pro Woche nicht überschreiten. Sie können auf bis zu zehn Stunden pro Tag verlängert werden, sofern die zusätzlich geleisteten Arbeitsstunden innerhalb von maximal sechs Monaten durch Freizeit ausgeglichen werden.

In der Regel wurden in den meisten derzeit geltenden Tarifverträgen Wochenarbeitszeiten von 35 bis 40 Stunden vereinbart. Tarifverträge bezeichnen oft eine längere Kündigungsfrist. Die Parteien, die einen Arbeitsvertrag abschließen, können eine Probezeit von bis zu sechs Monaten vereinbaren. Während der Probezeit beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist zwei Wochen. Grundsätzlich steht es den Unternehmen und ihren Mitarbeitern frei, Arbeitsverträge auszuhandeln. Diese Vereinbarungen können schriftlich niedergelegt oder mündlich geschlossen werden. Um sicherzustellen, dass beweise Angaben über das Arbeitsverhältnis vorliegen, wird der Abschluss eines schriftlichen Arbeitsvertrags empfohlen. Ist der Arbeitsvertrag nicht schriftlich abgeschlossen worden, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, die wesentlichen Beschäftigungsbedingungen spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses schriftlich festzulegen. In Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten kann jeder Arbeitnehmer, dessen Vertrag gekündigt wurde, innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung vor dem Arbeitsgericht klagen, weil er gegen die Grundsätze der sozialen Erwägungen des deutschen Arbeitsrechts verstoße. Die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses aus betrieblichen Gründen oder aufgrund der persönlichen Umstände der Arbeitnehmer ist zulässig.

Arbeitnehmer haben keinen Anspruch auf Entschädigung. Jede Kündigung, unabhängig davon, ob sie vom Arbeitgeber oder vom Arbeitnehmer erteilt wird, muss schriftlich erfolgen und der anderen Partei zuzuteilen.